Wismar

Wismar möchte seit dem Jahr 2008 mit seinen Stolpersteinen an die Menschen erinnern, die Opfer des nationalsozialistischen, menschenfeindlichen Regimes wurden. Sie waren Wismarer, Nachbarn. An dem Ort, von dem sie aus verfolgt, vertrieben oder deportiert wurden, soll ihrer gedacht werden.

 

Die ehemalige Berlinerin Lilo Schumann war es, die das Projekt nach Wismar holte. Bereits im Jahr 2006 war sie auf der Suche nach Mitstreitern für das Vorhaben. Sie fand Verbündete im Altstadtbeirat und erforschte in unermüdlicher Kleinarbeit die Akten im Archiv der Hansestadt Wismar. Im November 2007 fasste die Bürgerschaft der Hansestadt Wismar den Beschluss zur Unterstützung des Projektes STOLPERSTEINE in Wismar. Daneben fanden sich weitere Unterstützer, nicht zu vergessen sind die Spender, die das Verlegen der Steine finanziell erst möglich machten.