Paedagogische Angebote
Stolpersteine sind nicht nur ein Gedenk- und Erinnerungszeichen, sondern bilden auch Erinnerungsanker für die historische Bildungsarbeit.
Wer etwas über die jüdische Geschichte vor Ort erfahren möchte, kann sich an historischen Überresten und Erinnerungszeichen orientieren und Museen, Bibliotheken und Archive aufsuchen.
Verschiedene Bildungsträger, Museen oder Einzelpersonen haben Bildungsangebote entwickelt, die z. B. Stolpersteine in einen Stadtrundgang einbeziehen, vertiefende Informationen zum Schicksal der auf den Stolpersteinen Genannten anbieten oder andere kreative Aufgabenstellungen mit den Stolpersteinen verbinden.
| Schwerin |
Martin Klähn bietet einen Vortrag zur jüdischen Geschichte Schwerins und begleitet Besuche der Schweriner Synagoge. Zur Vorbereitung oder für einen individuellem Rundgang sind kleine Broschüren erschienen: Schweriner Stadtrundgänge I: Jüdische Geschichte; 42 Namen – 42 Schicksale; Stolpersteine in Schwerin. |
Martin Klähn, Politische Memoriale e. V., 19053 Schwerin, Severinstr. 6, Tel.: 03 85 / 7 58 73 11, Email: m.klaehn@polmem-mv.de |
| Rostock | Die Mitarbeiter/innen der Geschichtswerkstatt Rostock bieten Stadtrundgänge zur jüdischen Geschichte und zur lokalen NS-Geschichte an. |
Geschichtswerkstatt Rostock e. V., Im Kröpeliner Tor, 18055 Rostock, Tel.: 03 81 / 1 21 64 15 Email: kontakt@geschichtswerkstatt-rostock.de |
| Inhaltlich vertiefende Seminare bietet die Begegnungsstätte Max-Samuel Haus an, die auch eine umfangreiche Bibliothek unterhält. Zur Vorbereitung oder individuellem Rundgang dient die Broschüre: Führer zu Orten jüdischer Geschichte in Rostock. Ein virtueller Stadtrundgang kann unter www.juden-in-rostock.de erfolgen. |
Max-Samuel-Haus. Stiftung Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur, 18055 Rostock, Schillerplatz 10, Tel.: 03 81 / 4 92 32 09 Email: Max-Samuel-Haus@t-online.de |
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| Stralsund | Jörg Zink bietet Stadtführungen zur Geschichte von Juden und Jüdinnen in Stralsund an. Außerdem gibt es für Stralsund einen Stadtführer zur jüdischen Geschichte, mit dem Orte jüdischen Lebens individuell erschlossen werden können: Landeszentrale für politische Bildung M-V (Hrg.), Orte jüdischen Lebens in Stralsund von Jörg Zink und Madlen Bednarek, Stralsund & Schwerin 2005. |
Jörg Zink,
Philip-Julius Weg 32, 18437 Stralsund,
Email: jzinker@web.de
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| Hangenow | Am 9. November 2010 wurde die Dauerausstellung „Spuren jüdischen Lebens in Hagenow und Westmecklenburg“ im Hanna-Meinungen-Haus eröffnet. Ausstellungsführung und Stadtrundgang bieten Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit der lokalen jüdischen Geschichte. Aktuelle Veranstaltungen und Bildungsangebote sind verfügbar unter: www.freundeskreis-hagenower-museum.de |
Museum für Alltagskultur der Griesen Gegend und Alte Synagoge Hagenow, Lange Str. 79, 19230 Hagenow, Tel.: 0 38 83 / 72 20 42 Email: museum@hagenow.de |
| Sassnitz |
Als maßgebliche Organisatorin des Projektes "Wege der Stolpersteine" bietet Gerlind Kubenka-Kraffzik entsprechend dieses Weges eine Stadtführung an und kann mit einigem - geschichtlich Wissenswertem dienen. |
Stadt Sassnitz "Projekt Stolpersteine" Gerlind Kubenka-Kraffzik 18540 Sassnitz, PF 11 Tel.: 03 83 92 / 6 81 06 Email: projekte@sassnitz.de |



